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Bleiberecht für Koblenzer Kinder
Familie Yildirim muss zurückkehren!

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Mahnwachen

Mahnwache anlässlich des Besuchs von Innenminister Bruch bei der SPD Rauental einige Bilder hier
Flugblatt Seite 1 hier und Seite 2 hier

Demonstrationen

Ausführliche Beschreibung der Demonstration mit Bildern, Liedtexten, Redebeiträge vom 25.09.2006 hier und Bilder hier

 

 

Reden und Bilder Demo zum Tag der Menschenrechte, 09.12.2006 hier

Aufrufe

Flugblatt der Willy-Graf-Schule hier

Unterschriftenlisten

hier kann ein Unterschriften Formular heruntergeladen werden hier

Gottesdienste

Gottesdienst vom 01.11.2006 hier
Gottesdienst vom 05.11.2006 hier

Postkartenaktion

an OB Schulte-Wissermann hier
an Ministerpräsident RLP Kurt Beck hier

Protestaktionen nach Abschiebung

Aktionsidee zur Stadtratssitzung am 16. 11., ab 14.00 Uhr. Da wir in Trauer sind über die Ereignisse und Umstände der Abschiebung der Familie Yildirim aus dem Kirchenasyl, ziehen wir uns schwarze Kleidung an und bilden am Zugang in den Ratssaal ein Spalier. Wir tun dies schweigend, um Zweifaches deutlich zu machen: Es hat uns die Sprache verschlagen und wir reden derzeit nicht mit Euch! Transparente sollen gezeigt werden. Unsere bisherigen gelben Zettel sollen mit der Aufschrift "Abgeschoben" beschriftet werden und auf dem Boden liegen, so dass die Ratsmitglieder darüber gehen müssen. Ein großes Foto mit einer Kerze soll aufgestellt werden. Weitere Zettel auf dem Boden sollen mit dem Namen Yildirim versehen werden, oben und unten mit den Stichworten: Menschenrechte, Kinderrechte, Kinder, Kirche, Die Menschenwürde ist unantastbar (GG1). Hiermit ergeht die herzliche Einladung an alle, sich daran zu beteiligen. Schweigend und kein Wort soll fallen. Bilder von der Aktion ganz unten.

Bilder von der Mahnwache anlässlich des Besuchs von Innenminister Bruch bei der SPD in Rauental, Koblenz.

Spendenübergabe von etwas über 350 Euro, gesammelt beim WASG - Parteitag, durch Bettina und Adrian Lau (welcher ganz fleißig sammelte)..

Wie sagte Herr Bruch, auf meine Frage, ob er noch ein gutes Gewissen habe, wegen der Abschiebung der Familie Yildirim: “Ich habe ein gutes Gewissen und würde heute wieder so entscheiden. Ich kenne alle Fakten - während ihr einseitig und falsch informiert seid.”

B. Lau: “Und warum sind sie nie nach Koblenz gekommen und haben sich vor Ort erkundigt?” Bruch: “Ich kenne die Faktenlage, die ist eindeutig.”

B. Lau: “Herr Bruch: Sie argumentieren immer, sie würden nach Gesetz und Recht entscheiden. Das dachten die auch, die Jesus hinrichten ließen.” Bruch: “Die Rechtslage ist eindeutig.”

B.Lau: “Warum haben sie die Innenministerkonferenz nicht abgewartet? “Bruch: “Die Innenministerkonferenz hätte den Fall Yildirim überhaupt nicht tangiert.”

B.Lau: “Sie wollen heute Abend hier referieren darüber wie man sich vor Terror schützt. Sie wundern sich, wie und warum Terror entsteht, da sage ich nur eins: Wenn wir unsere Soldaten in andere Länder schicken, wenn man die Länder mit Krieg überzieht, dann säen wir den Nährboden für Terror, und es wundert dann nicht das Terror entsteht. Und sie wundern sich dann darüber, wieso die Menschen heute Abend so richtiggehend wütend, sauer und unzufrieden sind: Ganz einfach: weil Ungerechtigkeit widerfahren ist, und dadurch Unzufriedenheit und Wut entsteht...Sie müssen nach den Ursachen gucken. Besser wäre, wenn sie den Dialog mit uns gesucht hätten, statt Argumenten aus dem Weg zu gehen.”

Bruch: “Die Familie Yildirim ließ ihre drei Kinder zurück in der Türkei” (damit wollte er die Entscheidung abzuschieben nochmals bekräftigen”. B. Lau: “Ich bin selbst Mutter, und ich weiß, wie es ist ein Kind zu haben und es zu lieben. Wie groß muss die Not gewesen sein, wenn Eltern ihre drei Kinder zurückgelassen haben. Wie groß - aber sie machen es der Familie zum Vorwurf. Hier fehlt die volle Empathiefähigkeit.”

Herr Bruch: “Bei diesen Eltern, ne, wie sollte denn eine erfolgreiche Integration der Kinder hier überhaupt möglich sein.”

Frau Thul-Schuster heute auf dem Initiativtreffen: “Anlässlich eines Schulbesuches der Familie zu Hause, habe ich die Fotos von Kindern gesehen und konnte diese gar nicht zu den mir bekannten Kindergesichtern zuordnen, sie hatten keine Ähnlichkeit... also fragte ich und bekam unter Tränen  erzählt, dass dies ihre Kinder in der Türkei waren. Und in der Folge sprach Frau Yildirim öfters, aber sehr traurig von ihren in der Türkei zurückgelassenen Kinder. Auch habe sie Kontakt zu ihren Kindern gepflegt, per Brief, per Telefon und Bilder wurden hin und hergeschickt.” Sie führte weiter aus: “Kein einziges Elterngespräch hat die Familie Yildirim ausgelassen. Sie haben sich fürsorglich um ihre Kinder gekümmert. Es gab nie etwas zu beanstanden, auch sei es eine Lüge, wenn gesagt wird, die Familie habe keinerlei Integrationsbemühungen abgeleistet. Seit Jahren gingen die Eltern zum Sprachkurs... aber das alles sei ja Herrn Bruch bekannt, alle Kopien bekam Herr Bruch in Kopie (Petitionsgesuch) zugesandt.”:

Für die SPD in Rauental ein volles Haus.

Aktion vor dem Rathaus